Gedenkstätte Mauthausen

Die 4. Klassen besuchten am 27.4. die Gedenkstätte Mauthausen.

 

Unsere Eindrücke:

 

Als ich die Todesstiege hinunter ging oder auch den gewollt holprig angelegten Weg dorthin marschierte, war ich emotional sehr betroffen. Ich war so geschockt, dass schwache, hungrige oder sogar kranke Menschen mit schweren Lasten mehrmals diese vielen Stufen steigen mussten.   (Marlene M.)
Ich hätte mir nie vorstellen können, dass die Menschen in der Umgebung das alles mitbekamen und nichts dagegen taten. (Sebastian)
Ich war erstaunt und etwas ängstlich. Ich finde, dass auf so einer Grabstätte nicht herumgetrampelt werden sollte. (Marlene E.)
Als wir dort waren, war die Kälte extrem und damals waren die Arbeiter ja nur mit einem dünnen Gewand bekleidet. Drinnen fühlte man die Trauer um all diese Menschen. (Timo)
Am meisten hat mich der Raum der Namen berührt. All diese Namen zu lesen und zu wissen, dass diese Menschen so gelitten haben und doch nichts verbrochen haben. Es ist furchtbar! (Doris)

 

Worauf müssen wir achten, damit so etwas nie wieder passiert?

 

Wir dürfen uns von keinem mehr manipulieren lassen, wir müssen unsere eigene Meinung haben. Wir müssen die anderen Menschen so akzeptieren, wie sie sind. (Doris)
Alles fängt mit kleinen Schritten an und dann kann es sich immer mehr ausbreiten. Man muss ziemlich aufpassen, auch in der Politik. Man soll nicht gleich alles glauben, was erzählt wird, denn so schnell hat man ein Feindbild vor Augen. (Anna H.)
Den Österreichern geht es so gut, also können wir auch einmal a bissi auf die anderen schauen. Denn der ganze Hass gegen Ausländer wird alles zerstören. Es sind Menschen und sie können nichts dafür, dass in ihrem Land Krieg ist. (Alexandra)
Man sollte schon in der Schule darauf achten, dass niemand ausgestoßen oder verachtet wird. Man sollte nicht Vorurteile fällen, sondern erst den Menschen kennen lernen. (Emely)
Man soll Neonazis bestrafen und ins Gefängnis schicken. Nicht sagen, dass Hitler gut war für die Menschheit. Menschen einzeln sehen und nicht immer als Gruppe. Österreicher und Ausländer gleich behandeln. (Marlene M.)