Unsere Eindrücke vom Besuch der Gedenkstätte Mauthausen:

Als wir in Mauthausen ankamen, sahen wir uns als erstes den Steinbruch an. Anschließend
  gingen wir die Todesstiege hinauf. Einige trugen einen Mitschüler hinauf, weil sie sehen wollten, wie das für die Häftlinge war, wenn sie einen 50 kg schweren Stein hinauf schleppen mussten. Dazu muss man sich vorstellen, wie abgemagert die waren. Und wir waren schon erschöpft, auch ohne dass wir wen hinauf trugen. (Sophie)

 

Es hat mich geschockt, dass die sogenannte Krankenstation völlig verseucht war und die Kranken kein  Essen und keine Medikamente bekamen. Direkt daneben war ein Fußballplatz und die Zuschauer konnten in die Krankenstation hinein sehen. Aber keiner hat was getan. (Lea)

 

Auch heutzutage werden noch Menschen ausgegrenzt. Zum Beispiel hat jemand gerade vor ein paar Wochen einen gemeinen Spruch gegen Türken auf die Mauer von Mauthausen gesprüht. Rassisten, die denken, dass man Leute einteilen kann, sind meiner Meinung nach dumm! Alle Menschen haben ein Recht, dieses Leben zu genießen, wann und wo sie wollen. Wenn jemand behauptet, eine Gruppierung müsse bevorzugt werden, dann sollen alle anderen ihm zeigen, dass er falsch liegt. (Alisea)

 

Es ärgert mich, dass viele mitgekriegt haben, was da passiert, aber keiner etwas gesagt hat. (Christoph)

 

Ich war schockiert, als ich erfuhr, dass sie jeden Tag um 5 Uhr aufstehen mussten, nur 10 Minuten Zeit zum Waschen und Frühstücken hatten und dann auch noch gedemütigt und geschlagen wurden. Am schlimmsten fand ich dass die Funktionshäftlinge (Kapos) auch noch belohnt wurden, wenn sie andere geschlagen oder ermordet haben. (Michael)

 

Als ich ein Buch mit den Namen aller Opfer sah, traf es mich wie ein Blitz! Das Buch war fünf Mal dicker als mein Wörterbuch! (Birgit)